Urinal-Etikette erklärt
Die falsche Zuflucht und der optische Reiz des freien Endes
FRAGE 13/20
Das Auge erkennt ein unbenutztes Endurinal mühelos. Etwas weniger zuverlässig bemerkt es das besetzte Urinal unmittelbar daneben. Der vorliegende Fall trennt beide Beobachtungen.
Die Situation
Der Pub · Eingang: Rechts unten.
| Position | Status |
|---|---|
| 1 | Frei |
| 2 | Gewöhnlicher Besucher |
| 3 | Frei |
| 4 | Frei |
| 5 | Frei |
| 6 | Kräftiger Besucher |
Empfohlene Position: 4
Der irreführende linke Rand
Eins ist leer und liegt am Ende. Zwei ist jedoch besetzt; die Wahl von eins erzeugt somit einen vermeidbaren unmittelbaren Nachbarn. Das andere Ende ist selbst vom kräftigen Besucher auf sechs besetzt. Keines der Enden bietet die Zuflucht, die ein flüchtiger Blick vermuten lässt.
Die innere Antwort
Vier lässt drei vor dem gewöhnlichen Besucher auf zwei und fünf vor dem kräftigen Besucher auf sechs unbenutzt. Drei und fünf würden jeweils eine dieser Lücken aufgeben. Vier gewinnt durch beidseitige Trennung, nicht durch eine eigens zugunsten der Mitte erfundene Ausnahme.
Schlussfolgerung
Vier ist vorzuziehen. Ein freies Ende beweist Verfügbarkeit; dem Ausschuss bleibt unklar, weshalb dies so häufig für einen Beweis der Eignung gehalten wird.
Einfach erklärt
Eins ist eine Falle: Direkt daneben steht jemand. Vier lässt eine Lücke vor beiden Besuchern. Schau nicht bloß auf das leere Ende.
