Urinal-Etikette erklärt
Zur Fehleinstufung von Randpositionen als grundsätzlich schützend
FRAGE 12/20
Eine Begrenzung ist nur im Verhältnis zu den Menschen und Gegenständen neben ihr nützlich. Diese Anordnung prüft, ob die Attraktivität des Endplatzes auch dessen besetzte Seite übersteht.
Die Situation
Das Büro · Eingang: Rechts mittig.
| Position | Status |
|---|---|
| 1 | Gewöhnlicher Besucher |
| 2 | Frei |
| 3 | Frei |
| 4 | Frei |
| 5 | Kräftiger Besucher |
| 6 | Frei |
Empfohlene Position: 3
Die falsche Zuflucht
Sechs ist ein Endplatz, grenzt aber unmittelbar an den kräftigen Besucher auf fünf. Ihre vermeintliche Sicherheit beruht auf einer Wand, die nur jene Seite schützt, auf der niemand steht. Zwei grenzt entsprechend an den gewöhnlichen Besucher auf eins; vier an den kräftigen Besucher.
Beidseitige Reserve
Drei lässt jeweils ein unbenutztes Urinal zwischen dem Spieler und jedem Besucher. Die innere Position ist deshalb nach dem Abstand vorzuziehen, bevor die Randpräferenz relevant wird. Der mittige Eingang begründet keinen Tausch dieser Reserve gegen direkte Nachbarschaft auf sechs.
Schlussfolgerung
Empfohlen wird drei. Eine Begrenzung verdient keine akademische Anerkennung dafür, gerade die Flanke zu schützen, auf der das Problem nicht bestand.
Einfach erklärt
Die Wand auf sechs hilft nicht: Der breite Kerl steht trotzdem direkt neben dir. Nimm drei und lass auf beiden Seiten eine Lücke.
