Urinal-Etikette erklärt

Gerichtete Beobachtung und der Unterschied zwischen Abstand und Einblick

FRAGE 5/20

Ein Besucher, dessen Aufmerksamkeit benachbarten Urinalen gilt, erzeugt ein gerichtetes Datenschutzproblem sehr persönlicher Art. Das bloße Zählen leerer Becken beschreibt es nicht hinreichend.

Die Situation

Das Stadion · Eingang: Rechts unten.

Das StadionEingang · Rechts unten
123456✓
PositionStatus
1Frei
2Frei
3Nach links blickender Besucher
4Gewöhnlicher Besucher
5Frei
6Frei

Empfohlene Position: 6

Die beobachtete Seite

Der Besucher auf drei blickt nach links. Eins und zwei liegen in dieser Blickrichtung. Sie dürfen nicht allein deshalb als privat gelten, weil eine davon vergleichsweise weit entfernt ist. Der gewöhnliche Besucher auf vier bildet rechts eine eigene Quelle räumlicher Nähe.

Die Alternative auf der anderen Seite

Fünf und sechs liegen rechts vom Beobachter. Sechs lässt zusätzlich fünf als unbesetzte Position vor dem gewöhnlichen Besucher frei. Damit verbindet sie das Vermeiden der festgelegten Blickrichtung mit einer tatsächlichen Lücke und einer Randbegrenzung.

Schlussfolgerung

Sechs berücksichtigt beide relevanten Besucher. Das Institut unterscheidet zwischen Entfernung von einem Beobachter und einem Standort außerhalb seiner Blickrichtung.

Einfach erklärt

Der Spanner auf drei schaut nach links. Geh rechts bis zur sechs und lass eine Lücke zum Typen auf vier.

Urinal-IQ-Test starten →