Urinal-Etikette erklärt

Ungleiche Ufer und die Erhaltung einer trockenen Zwischenposition

FRAGE 17/20

Eine mittige Pfütze trennt die trockenen Kandidaten optisch, verleiht beiden Seiten jedoch keine gleiche Eignung. Die Identität des näheren Besuchers bleibt relevant.

Die Situation

Bahnhof · Eingang: Rechts mittig.

BahnhofEingang · Rechts mittig
12345✓67
PositionStatus
1Kräftiger Besucher
2Frei
3Frei
4Pfütze · nicht verfügbar
5Frei
6Frei
7Gewöhnlicher Besucher

Empfohlene Position: 5

Das Kandidatenpaar

Vier ist nass und gesperrt. Drei und fünf lassen jeweils ein Urinal vor ihrem näheren Besucher frei. Bei drei ist dies der kräftige Besucher auf eins, bei fünf der gewöhnliche auf sieben. Die Anzahl der Zwischenpositionen ist gleich, die räumliche Belastung durch den näheren Menschen hingegen nicht.

Das geeignetere Ufer

Fünf vergrößert den Abstand zum kräftigen Besucher und bewahrt zugleich eine Lücke vor dem gewöhnlichen. Sie darf nicht wegen der Nachbarschaft zur nassen Position verworfen werden: Die Pfütze betrifft vier, nicht fünf. Sechs gäbe die Lücke vor sieben auf; zwei grenzt an den kräftigen Besucher.

Schlussfolgerung

Fünf ist die besser begründete trockene Wahl. Eine symmetrische Zeichnung verpflichtet die Besucher nicht zu symmetrisch breiten Schultern.

Einfach erklärt

Nimm fünf. Trocken, eine Lücke zum gewöhnlichen Mann und weiter weg vom breiten. Die Pfütze auf vier besitzt fünf nicht.

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